Die Nacht zum neunten Tag




4.0 (1 Rezension)
Wer kennt es nicht, das unverhoffte Aufwachen mitten in der Nacht und die sich daran anschließende Schwierigkeit wieder einzuschlafen? Manchmal drängen sich einem Geräusche, manchmal Gedanken auf, die man nicht wieder los wird und die einen daran hindern, wieder zurück in die Welt zu entschweben, welche einem so viel Wunderbares zu geben vermag. Doch was wäre, würde man beginnen, den Geräuschen zu lauschen, die Gedanken schweifen zu lassen? Hinter so einigen, mitunter alltäglichen Dingen zeigte sich eine Welt, die man sich nicht einmal zu träumen gewagt hätte – oder etwa doch?
Angetrieben und inspiriert wurde ich von vielen dichterischen Größen, die es (sei es willentlich oder unwillentlich) fertiggebracht haben, in ihren Texten inter- und intratextuelle Verbindungen aufzubauen, welche einem auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Vielfach ist die Geschichte nur Oberfläche oder gar Nebensache und die Tiefe offenbart sich einem erst dann, wenn man viele kleine Hinweise richtig miteinander in Beziehung zu setzen und zu deuten vermag. An genau so einem Werk habe ich mich versucht.
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Sprache toll, aber verschachte
Von LaVieCurrieux am 11.08.2011 um 12:36 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Ich finde es echt toll - die Sprache ist am Anfang etwas ungewohnt, aber wenn man die vielen Wort- und Klangspiele erstmal zu schätzen gelernt hat, ist es ein Genuss! Außerdem sind wenige Wortwiederholungen drin. Der Autor erschafft eine ruhige Atmosphäre, die gut zur Nacht passt, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Inhaltlich ist der ...
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