Nur ein alter Mann




3.8 (13 Rezensionen)
Alexander von Balen ist Mitte der achtziger Jahre Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes. Alexander von Balen hat ein Geheimnis.
Uwe Kempin ist Reporter eines Hamburger Nachrichtenmagazins und er kennt das Geheimnis des Minsterpräsidenten. Uwe Kempin hat einen Sohn, der von Monstern träumt.
Als Kempin versucht seinem Sohn zu erklären, dass wirkliche Monster weder Krallenhände noch schreckliche Gesichter haben, muss er an ein Gespräch mit von Balen denken, das erst einige Stunden zurück liegt.
Und als er seinem Sohn den Rat gibt, vor allem darauf Acht zu geben, dass er selber kein Monster wird, da ist dem Jungen nicht so ganz klar, was sein Vater meint. Aber Uwe Kempin weiß genau, wovon er redet. Denn er wartet auf den Anruf eines alten Mannes.
Als Journalist gerät man zuweilen an Informationen, mit denen man, werden sie veröffentlicht, die Existenz eines Menschen vernichten kann. Manchmal entscheidet man, dass der andere es verdient hat und am nächsten Tag steht die Geschichte in der Zeitung oder geht über einen Sender. Und manchmal entscheidet man sich dagegen und die Geschichte bleibt in der Schublade.
Ich habe bisher zwei Mal Geschichten in der Schublade gelassen und weiß bis heute nicht, ob es richtig war.
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Eine Geschichte wie gemeißelt
Von Yarkssen am 10.01.2012 um 09:58 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Vor dem Lesen dieser Geschichte kam es mir schon komisch vor - wie kann man diese Thematik in dieser Kürze abhandeln, Krieg und Schuld, Journalismus und Wahrheitsfindung, und dazu noch die Frage des Sohns nach den Monstern. Nun, die Geschichte zeigt, dass es geht, indem der Autor sich ganz klar auf das Wesentliche beschränkt und das ...
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Ziemlich gut...
Von LaVieCurrieux am 21.11.2010 um 20:53 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Eine interessante Geschichte... wenngleich etwas kurz. Irgenwie hätte man mehr daraus machen können, mehr reden - natürlich liegt der Fokus auf dem Verbrechen und es gibt kaum einen personalen Erzähler, aber ein bisschen Atmospähre fehlte. Du hast zwar versucht, mit dem Weintrinken usw. das Umfeld zu beschreiben, aber die Charas waren schon sehr grob skizziert. Der ...
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Wichtiges Thema
Von Pedro am 16.11.2010 um 07:51 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Flüssig und bildhaft geschrieben. Ich konnte mich in die Charaktere und die Situation einfühlen. Der Text besteht aus zwei Teilen: Im ersten Dialog versucht der „alte Mann“ dem Journalisten seine Handlungsweise zu erklären, der „Gerechte“ weiß wenig darauf zu antworten. Wenn ich solche Texte lese, frage ich mich immer, was ich damals gemacht hätte und bin ...
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