Eine ganz normale Familie




4.5 (17 Rezensionen)
Er kommt aus gutbürgerlichem Haus. Hat alles, bekommt alles, scheinbar. Das Leben seiner Mutter dreht sich nur um ihn. Trotzdem greift Christian zu Heroin - auf der Suche nach seinem eigenen Raum für Träume und Leben.
Der Mutter bricht es fast das Herz. Alles tut sie, alles, um ihrem Sohn zu helfen, und ist trotzdem hilflos. Immer wieder hofft sie, schaut über das Offensichtliche hinweg und wird von neuem enttäuscht.
In 'Eine ganz normale Familie' erzählen Mutter und Sohn davon, wie Verpasstes und Gutgemeintes in einer Höllenfahrt enden. Eine wahre Geschichte.
Dieses Buch ist allen Menschen auf der Gasse und allen Eltern mit einem drogenabhängigen Kind gewidmet. Nicht die grossen Katastrophen führen in die Hölle. Schuld sind weder Eltern noch Kinder - und trotzdem müssen sie damit leben.
Als Journalistin habe ich oft über dieses Thema geschrieben und war immer wieder erschüttert, wie die wenig es braucht, dass ein Kind auf eine falsche Bahn gerät, aber auch, wie wenig heute in Familien noch wirklich geredet und miteinander gelebt wird.
Die Geschichte von Christian ist wahr. Ich widme sie auch ihm, denn er hat gekämpft und am Ende verloren. Christian ist an einer Überdosis gestorben.
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bitterer Nachgeschmack
Von Lenn am 25.01.2011 um 18:05 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Als ich die Geschichte begann, zu lesen, fiel mir sofort dieser Erzählstil auf. Die Abwechslung zwischen den beiden Ichs ist wirklich gut gelungen. Ich habe mal etwas in ähnlichen Stil geschrieben, vielleicht fühlte ich mich deshalb sofort in der Geschichte zu Hause. Und flüssig lesen ließ es sich auch, nur um das jetzt auch gesagt zu ...
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Elend und traurig
Von Lina am 25.01.2011 um 12:03 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
...die traurigkeit ist schwer, zähe und allgegenwärtig. die hoffnungslosigkeit, die leere, die verzweiflung. DAS, was die anderen denken, wollen und fühlen ist alles so schrecklich egal. ich will den druck. ich brauch den druck. ich mach mir den druck. bis zum ende - aus.




mitreißend
Von schreiberlein95 am 24.01.2011 um 18:12 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
hey! ich muss ehrlich zugeben ... ich habe geheult! und das ist schon eine meisterleistung bei einer kurzgeschichte. anfangs dachte ich, es wäre so, na wie sagt man, eine übliche story über einen drogenabhängigen, aber das war tiefergehend! diene art, wie du schriebst ist wunderbar. sie gibt dem leser das jeweilige gefühl ein und nicht nur ...
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