Utopsie - Gedanken einer Unberechenbaren




2.0 (1 Rezension)
Die Hauptdarstellerin, Nele Schwarz, befindet sich in einer Phase Ihres Lebens, in der es zum Einen besser laufen, zum Anderen jedoch auch deutlich schlechter sein könnte. In dieser Zeit erlebt Sie zahlreiche alltägliche Stolperfallen, welche sie mit Witz, Humor und jede Menge Frechheit übersteht. Mit im Gepäck hat sie stets ihre eigene überwiegend sarkastischen Gedanken, mit denen sie viele Situationen kommentiert.
Nele Schwarz ist Mitte 20 und verhaut einen Job nach dem anderen. Manchmal verliert sie auch völlig unverschuldet ihre Arbeit, manchmal jedoch, gibt sie auch auf, weil sie sich durch andere Jobs etwas besseres erhofft. Ihr Ziel, ein berühmter Star zu werden, leitet sie und lässt sie nicht los. Auch wenn sie Zwischendurch häufig von Selbstzweifeln geplagt wird. Nele ist eine junge Frau, die mit Talent und einer ordentlichen Brise Ironie und viel Situationskomik zum Ziel kommen will. Leider erlebt sie dann auch die negativen Seiten, welche sich auftun können, wenn man sich auf den Weg begibt und berühmt werden möchte.
Trotzdem verliert sie nie den Mut, macht einen Abstecher ins Rotlichtmillieu und landet später sogar in einem Job, den sie sich nie erträumt hätte. Sie wird als Talent entdeckt. Jedoch nicht als Sängerin, wie sie sich immer gewünscht hatte, sondern sie findet ihre Erfüllung in einem ganz anderen Medienberuf.
Die große Überraschung erwartet den Leser jedoch ganz zum Schluss. Denn dann kristallisiert sich heraus, dass Nele ihre Geschichte dem Psychologen erzählt hat, welcher der Leser selber ist.
Das Leben selber schreibt die besten Geschichten, denn unser Lebensfluss ist nur bedingt steuerbar. Überraschungen, Hürden und Hindernisse müssen alle bewältigen. Der eine oder andere jedoch, tut dies auf seine ganz besondere Weise. Dieses Buch widme ich der neuen Generation an Autoren, die nicht zur klassischen Popkultur gehören und nur schreiben, weil sie hoffen damit berühmt zu werden. Ruhm ist vergänglich. Ein geschriebenes Buch jedoch kann ewig halten.
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Ausbaufähig
Von Elementarteilchen am 27.04.2011 um 07:36 Uhr | Nur diese Rezension anzeigen
Zunächst das Positive vorneweg: Die Idee, die Hauptfigur in einen ständigen stillen Dialog mit sich selbst und dem äußeren Geschehen treten zu lassen, hat mir gut gefallen. Man schaut als Leser hinter die Stirn. Das ist witzig. Was mir nicht gefallen hat, ist die angelegentliche Flapsigkeit im Umgang mit der Sprache. Das fängt bei den Flüchtigkeitsfehlern ...
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