Der Lektorentisch


Was ist der “Lektorentisch“?


Jedes Quartal im Jahr findet eine dreimonatige Bewertungsphase statt, an deren Ende ein Ranking aller Romane auf EPIDU.de entsteht. Je mehr Mitglieder ein Werk empfehlen ("scouten"), desto höher steigt dieses im Ranking. Die besten fünf Romane, egal ob die Autoren sie als Auszug (mindestens 20 Normseiten) oder als komplettes Werk veröffentlicht haben, landen am Ende der Bewertungsphase auf unserem "Lektorentisch". Hier wird dann entschieden, welcher Roman in das aktuelle Verlagsprogramm passt.

Wie entsteht das Ranking?


In der Bewertungsphase können alle EPIDU-Mitglieder Werke, die ihnen gefallen, scouten. Gefällt einem Leser ein Werk (egal ob Roman, Roman-Auszug, oder Kurzgeschichte) so sehr, dass er meint, es ist wert, verlegt zu werden, dann kann er dieses Werk unserem Verlag vorschlagen. Der Leser wird also zum Talent-Scout. Alle gescouteten Werke werden von uns in einem Ranking zusammengefasst, um herauszufinden, welche Werke am meisten gescoutet wurden. Dabei richtet sich das Ranking nicht nur nach der Anzahl der Empfehlungen ("Scoutings"), sondern auch nach folgenden Faktoren:

Das Mitglieder-Level
Jeder hat die Möglichkeit zu scouten, aber:  Je höher das eigene Level ist, desto mehr Gewichtung hat das jeweilige Scouting. So wird das Scouting eines Level-10-Mitglieds stärker gewichtet als ein Scouting eines Level-4-Lesers für dasselbe Werk.

Beispiel*:
Level 10 Werk A 1000p
Level 4 Werk A 400p

Mehrfaches Scouten
Weiterhin gilt es zu beachten, dass die einzelnen Scoutings schwächer werden, je mehr eine Person scoutet. Damit wollen wir sicherstellen, dass nicht völlig wahllos Empfehlungen gegeben werden. Wenn ein Leser also nur ein Werk scoutet, dann wird dieses Scouting stärker gewichtet als wenn mehrere Werke gescoutet werden.

Beispiel*:
Einfaches Scouting: Level 5 Werk A 500p
Mehrfache Scoutings: Level 5 Werk A 250p
Werk B 250p

Wiederholtes Scouten
Sollte ein Leser ein Werk scouten, welches er in einer vorangegangen Bewertungsphase schon einmal gescoutet hat, so wird dieses neue Scouting weniger gewichtet. Dadurch ist gewährleistet, dass kein Autor benachteiligt ist, nur weil er z.B. neu ist und noch nicht so viele Fans hat. Es ist uns wichtig, dass jedes neue Werk – egal von wem – eine faire Chance erhält.

Beispiel*:
Scouting im 1. Quartal Level 5 Werk A 500p
Scouting im 2. Quartal Level 5 Werk A 300p

* Unser Rankingsystem beruht aufgrund der vielen Einflussfaktoren auf einer komplexen Formel. Die hier angegeben Beispiele dienen nur dem besseren Verständnis und geben nicht das tatsächliche Rankingsystem wieder.

Nach Beendigung einer Bewertungsphase wird wieder ganz neu gerechnet. Alle Scoutpunkte eines Werkes werden auf Null gesetzt und im nächsten Quartal beginnt eine neue Zählung. So bekommen auch neue Werke ihre Chance, entdeckt zu werden.  Mit dem Scouten gebt ihr uns als Verlag eine Empfehlung, das Buch zu verlegen. Ihr solltet euch daher stets gut überlegen, für welches Werk ihr scoutet. Am besten nur für Werke, die ihr auch kaufen würdet.

Der Lektorentisch


Am Ende einer Bewertungsphase werden die 5 besten Romane und die 10 besten Kurzgeschichten auf unserem Lektorentisch landen. Aus diesen Werken wählen Vertreter der Verlagsleitung, des Marketings und des Lektorats gemeinsam mindestens einen Roman für das Verlagsprogramm. Die Auswahl des Titels hängt nicht nur von seiner Platzierung auf dem Lektorentisch ab, sondern zusätzlich von Faktoren wie Trends, Qualität und Rechtmäßigkeit. Der Autor des entsprechenden Werkes wird dann von uns kontaktiert und wir bieten ihm einen Autorenvertrag an.
Außerdem gilt der Lektorentisch auch für Kurzgeschichten. Mit Einwilligung der betroffenen Autoren greifen wir nach jeder Bewertungsphase mindestens zwei Kurzgeschichten aus den 10 besten raus. Gegen Ende des Jahres werden wir diese Kurzgeschichten als Anthologie veröffentlichen und alle darin vertretenen Autoren bekommen von uns ein Gratisexemplar.

Betrugsversuche
Werke, die ihre hohe Platzierung auf dem Lektorentisch "unfairen Mittel und Maßnahmen" zu verdanken haben, sind vom Verlagsprogramm ausgeschlossen. Solche Regelwidrigkeiten sind etwa Plagiate oder wenn ein Werk seine hohe Platzierung nur durch viele „Fake-Accounts“ erreicht hat. Bei solchen Betrugsversuchen wird das betroffene Mitglied sofort aus der Community ausgeschlossen.
Natürlich ist kein System vor Missbrauch geschützt. Jedoch ergibt es wenig Sinn, das System mit „unfairen Mitteln“ oder Methoden hintergehen zu wollen. Am Ende schaut das Lektorat über jedes Werk und spätestens dann wird festgestellt, ob die Platzierung gerechtfertigt war.

Einreichung eines Werkes
Das Einreichen eines Manuskriptes ist keine Garantie für die Aufnahme ins EPIDU-Programm. Im Interesse aller Autoren und Leser von EPIDU prüft unser Lektorat alle Romane vor Veröffentlichung nicht nur auf Einhaltung der AGB und der Formatvorgaben, sondern auch auf die Einhaltung des Qualitätsstandards hin. Unser Ziel ist die Veröffentlichung eures Buchs – und dafür ist es unerlässlich, bei den Romanen des EPIDU-Programms einen Qualitäts- und Niveaustandard sicherzustellen. Das bedeutet nicht, dass wir einen fehlerfreien und perfekten Text erwarten, sondern der Text sollte zeigen, dass der Autor das Schreiben beherrscht.